13. ATC-ADMV Rallye Zwickauer Land

1. Platz in unserer Klasse, Schnellster Hecktriebler, Tagessieger im Schottercup und 7. im Gesamt!

Auf die Rallye Zwickauer Land freuten wir uns ganz besonders, denn bereits aus dem letzten Jahr wussten wir, dass uns die dortigen Mischprüfungen aus Schotter und Asphalt scheinbar recht gut liegen – immerhin konnten wir seinerzeit bereits mit dem 328i in die Gesamt Top Ten fahren.

Nachdem sich unsere Federal-Asphaltreifen im letzten Jahr rückblickend zwar nicht als die beste Wahl herausstellten, aber in Summe trotzdem gut fahrbar waren, gingen wir dieses Jahr mit ca. 20% Restprofil aufweisenden Schotterreifen an den Start.

„Wenn es mit den Federals gut ging, gehts auch damit“ dachten wir. Das stimmte grundsätzlich auch: Auf Asphalt ist so ein schwach profilierter Reifen ein klarer Vorteil, auf Schotter allerdings ein großer Nachteil. Und dieser wog unterm Strich schwerer, wie sich später herausstellte.

Auf der schnellen WP1 „Zschocken“ funktionierte das noch ganz gut, auf der WP2, welche überwiegend durch die „Normkies“-Kiesgrube führte, schon weniger. Auf WP3 „Rundkurs Vielau“ hatten wir kurz nach dem Start eine gelbe Flagge, sodass wir die Prüfung direkt an der Ausfahrt der ersten Runde wieder verlassen mussten und deshalb keine gewertete Zeit fahren konnten. Die uns dann später zugeteilte „faire Zeit“ empfanden wir allerdings als nicht wirklich fair, wie man beim Blick auf die spätere Tabelle auch erkennen konnte.

Zumindest aber, verzögerten wir so den Exodus unserer Reifen noch um eine weitere Prüfung. Doch nachdem das Profil an der Hinterachse nach WP4 trotz schonender Fahrweise nahezu vollständig verschwunden war, entschieden wir uns spontan, doch noch die mitgeführten Ersatzräder mit nagelneuen Schotterreifen zu montieren. Ohne das wir dies je geübt hätten, gelang das sogar in für uns erstaunlich kurzen 6 Minuten!

Auf den Asphaltstücken der WP5 im Gefühl zunächst etwas abenteuerlich, funktionierten die Reifen auf Schotter natürlich direkt erheblich besser und verbesserten die Traktion dramatisch: 10,3 Sekunden schneller als im ersten Durchgang und nur 3,6 Sekunden von der Gesamtbestzeit eines Allrad-Subaru entfernt, lautete das doch etwas überraschende Ergebnis dieser Prüfung.

Auf dem Rundkurs WP6 passte die erste Runde zwar nicht ideal, aber wir kamen in Summe noch ganz gut durch und hatten auch unseren Spaß beim „Handling-Test“ auf den Asphaltstücken. Riskieren wollten wir zu diesem Zeitpunkt natürlich auch nichts mehr, denn in der Klasse hatten wir genug Vorsprung und wollten natürlich unbedingt die Punkte für die ADMV-Meisterschaften mitnehmen.

Natürlich fragten wir uns nach der Rallye mit Blick auf die Zeitentabelle: Was wäre unterm Strich raus gekommen.. Ohne die Gelb-Zeit? Und wenn wir von Beginn an mit neueren Reifen gefahren wären? Am besten sogar rundum? Und mit einer fahrerisch besser absolvierten WP6? Hätte, wäre, wenn..wer weiß.  Mit unserem Ergebnis sind wir natürlich trotzdem sehr zufrieden!

Wir danken dem Veranstalter und allen Helfern für diese schöne Rallye mit guter Organisation und wirklich tollen Wertungsprüfungen.

Nun haben wir eine kleine Verschnaufpause: Auch wenn wir im DMSB Rallye-Cup in aussichtsreicher Position liegen, müssen wir die dazuzählende Ostsee-Rallye am kommenden Wochenende leider auslassen. Man kann eben nicht überall sein.

Weiter gehts dann mit der Havelland-Rallye am 14.10.2017.

Beitragsbild: Cornell Hache

 

 

 

 

 

12. ADMV-Rallye Bad Schmiedeberg 09.09.2017

Klassensieg, Gesamtrang 10 und vorzeitiger Gewinn der Thüringer-Rallyemeisterschaft 2017!

Auch wenn die Rallye rund um die Kurstadt Bad Schmiedeberg in einem engen Zeitplan die dritte Veranstaltung innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Wochenenden werden sollte, freuten wir uns dennoch sehr darauf. Gehört sie doch zu den schönsten Veranstaltungen der ganzen Saison.

Für uns stand allerdings auch viel auf dem Spiel: Wir wussten, dass wir mit einem Klassensieg vorzeitig die Meisterschaft gewinnen, mit einer Ankunft im Mittelfeld oder gar einem Ausfall aber auch komplett verlieren könnten.

Entsprechend bedacht ließen wir es deshalb zunächst angehen. Zumal wir ab WP2 mit einem offensichtlich defekten Hauptbremszylinder und somit immer weiter durchfallendem Bremspedal zu kämpfen hatten. Und wenn man sich vor jeder Kurve erst einmal frühzeitig versichern muss, ob nun noch Bremswirkung da sein würde oder nicht, kostet das natürlich einerseits Zeit, hinterlässt zudem aber vor allem auch ein mulmiges Gefühl, wenn man im 5. Gang über schmale Waldwege rauscht. Eine in der Folge zu spät angebremste und dadurch abgeräumte Schikane, die uns 30 Sekunden kostete, blieb aber zum Glück der einzige „Aha“-Moment des ganzen Wochenendes.

Und auch sonst sollte das Glück in Bad Schmiedeberg mit uns sein: Mit der Zeit verschlechterte sich der Druckpunkt nicht mehr weiter und baute sich fortan dann einigermaßen zuverlässig zumindest immer kurz vor dem Endanschlag des Pedals auf. Ich fasste also wieder etwas mehr Vertrauen und so konnten wir die fantastischen Wertungsprüfungen quer durch die Dübener Heide in vollen Zügen genießen.

Die Mischung aus Asphalt und sehr schnellen, schmalen Schotterwegen war ein wahres Rallye-Paradies! Zudem sorgte das zunächst nasse und später freundlicher werdende Wetter für weitere Abwechslung. In Bad Schmiedeberg war also alles dabei, was das Rallye-Herz begehrt.

Im Ziel angekommen, freuten wir uns dann riesig, unser Haupt-Saisonziel nun sogar vorzeitig erreicht zu haben: Den Gewinn der Thüringer Rallyemeisterschaft 2017!

Wir sind überglücklich und können es noch gar nicht so richtig glauben!

All die Vorbereitungen, der Umbau von 328i auf BMW M3, die vielen Überstunden bei der ständigen Wartung des Fahrzeuges und die gewissenhafte Herangehensweise eines jeden Teammitgliedes die ganze Saison über, haben sich also ausgezahlt.

Obwohl die Saison noch nicht vorbei ist, hat sie für uns nun ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Alles was jetzt noch kommt, sehen wir als Zugabe.

Ich danke an dieser Stelle allen, die uns während des ganzen Jahres so tatkräftig unterstützt haben: Den Mechanikern, den Sponsoren, den Veranstaltern samt aller Helfer, den Fotografen und den Zuschauern, die uns so oft an der Strecke anfeuern. Bleibt uns treu – die Saison ist noch nicht vorbei!

Beitragsbild: Simon Stäudten

14. ADMV Rallye-Grünhain 02.09.2017

2. in der Klasse und 8. im Gesamtklassement!

Kilometer lang Vollgas im Drehzahlbegrenzer bei 192 km/h. Rallye-untypisch, aber eine sehr interessante und neue Erfahrung auf der WP 2/5!

Obwohl wir im Regen-Setup unterwegs waren, während es leider weitestgehend trocken blieb, hat es in Grünhain zum 2. Platz in der Klasse und 8. Gesamt gereicht. Mit diesem Ergebnis sind wir absolut zufrieden – zumal es mit viel Fahrspaß für uns und die Zuschauer verbunden war.

Ein riesiges DANKE an das Mechaniker-Team von HAMPL MOTORS, die innerhalb von 3 Tagen (!) die Schäden der Wedemark-Rallye beseitigt haben und wir das Auto so im Top-Zustand in Grünhain an den Start bringen konnten. Wahnsinn! 

Glückwunsch an alle Klassen- und die Gesamtsieger!

Nächster Halt: Rallye Bad Schmiedeberg am kommenden WE…

Beitragsbild: Simon Stäudten

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

Rallye Grünhain 2017 Heilborn-Melde BMW M3 Ihr-Finanzfachmann

15. Janinas-Wedemark-Rallye 26.08.2017

3. in der Klasse, 12. im Gesamtklassement. Und heilfroh, überhaupt durchgekommen zu sein!

In Wedemark sind die Wege hart!

Niemand hat erwartet, dass die Wedemark-Rallye ein Klosterschülerinnenpicknick wird… Aber dass uns schon auf WP1 die ersten Teile durchs Auto fliegen und man ab WP2 sogar dachte, man wäre beim letzten Sprung bewusstlos geworden und mitten auf der Rallye-Dakar wieder aufgewacht, hätten wir uns im Vorfeld so wirklich nicht ausgemalt.

Starker Regen im Vorfeld der Rallye, hatte die Strecken erst in Schlamm- und anschließend in extrem wellige Treibsandwüsten verwandelt.

So fuhren wir also auf unseren leider zu gering profilierten Reifen von Beginn an sehr defensiv und mussten selbst dieses langsame Tempo noch sukzessive immer weiter reduzieren, als ab Ende der WP3 polternde Geräusche im Bereich der Hinterachse zu hören waren. Denn ins Ziel kommen war unsere oberste Priorität!

Eine Schrecksekunde nach WP4 entpuppte sich dann zum Glück nur als kleiner Scherz des Schicksals: Das hinter der Stoßstange auslaufende Wasser kam zum Glück nicht vom Kühler, sondern vom aus der Verankerung gerissenen Wischwasserbehälter. Ok, durchatmen, weg mit dem Teil und weiter gings.

Dass wir in jeder zweiten Kurve irgendwelche abgerissenen Karosserieteile umfahren mussten, daran hatten wir uns inzwischen schon gewöhnt. Aber als wir inmitten der 7 (!) auf WP5 gestrandeten Fahrzeuge sogar 2 VOLVOS entdeckten, fuhr uns dann doch der Schrecken in die Glieder: Wenn also schon die eigentlich unverwüstlichen Schweden-Kolosse zerbrechen, dann kann die Grenze der Belastbarkeit auch für unseren M3 nicht mehr weit sein, dachten wir uns.

Wohlwissend, dass wir den 2. Platz in der Klasse bei noch mehr Bummelei verlieren würden, gingen wir also trotzdem weiter vom Gas, behandelten den Antriebsstrang liebevoll und befuhren die letzte WP dann sogar durchgehend gemütlich mit Warnblinkanlage.

Für den erfahrenen Co Daniel Herzig, welcher den verhinderten Stamm-Co Benjamin Melde ersetzte, war so eine Entschleunigung sicher eine ganz neue Erfahrung, aber Entspannung soll ja bekanntlich auch gut für Körper und Geist sein… Zudem hat es – man mag es kaum glauben- auch im Cruising-Tempo noch mehr geschüttelt und hart durchgeschlagen, als anderorts bei voller Fahrt, wie Daniel kopfschüttelnd bestätigte.

Mit unserem erreichten 3. Platz sind wir deshalb sehr zufrieden und freuen uns, dass wir das Auto halbwegs an einem Stück ins Ziel gebracht haben, sodass wir zur Rallye-Grünhain am kommenden WE starten können. Diesmal dann jeder wieder in seiner Stamm-Besetzung.

Ich danke Daniel fürs Einspringen und den top gemachten Job, sowie den Mechanikern von HAMPL MOTORS, dass sie das Auto nun innerhalb einer Woche wieder zusammenflicken.

Beitragsbild: Stephan Gorlt

 

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

 

Wedemark-Rallye 2017 Heilborn-Melde BMW M3

 

56. Thüringen Rallye 2017 – DRM

1. Platz in unserer Klasse, 3. in der Division und 18. Gesamt –

Für uns ein perfektes Ergebnis! Dabei sah es noch kurz vor der Veranstaltung gar nicht danach aus:

In der Klasse sollten wir auf starke Gegner treffen. Zudem hatten wir beim Abschlusstest (Shakedown) am letzten Tag vor der Rallye, welchen wir gleichzeitig für Präsentations- und „Taxifahrten“ für Sponsoren nutzten, bereits nach 3 km einen technischen Defekt zu beklagen:

Abgescherte Antriebswelle beim Shakedown

Eine der beiden nagelneuen Antriebswellen kapitulierte in einer langsamen, aber sehr welligen Linkskurve und sorgte so für eine unvorhergesehene Reparaturpause.

Aber die Mechaniker von HamplMotors konnten den Schaden schnell beheben, sodass wir noch die geplanten Testfahrten durchführen konnten und alle Taxi-Gäste voll auf ihre Kosten kamen.

Ronny Fieber von immobilienbesucher.de hatte bei der Mitfahrt im M3 sichtlich Spaß

Von den begeisterten Eindrücken der Fahrgäste getragen („mit gut 180 Sachen durch den Wald über Kuppen und in eine Ortschaft rein, so etwas habe ich noch nicht erlebt..“) starteten wir am Folgetag auf WP1 *Niederkrossen* im Dunkeln direkt mit einer deutlichen Klassenbestzeit. WP2 – der beliebte Zuschauerrundkurs mitten in der Pößnecker Innenstadt- lag mir wie erwartet fahrerisch nicht ganz so gut, aber wir konnten die Klassenführung verteidigen und beendeten den 1. Tag mit zufriedenen Gesicherten.

Zu Beginn des zweiten Tages fielen wir zwar noch einmal kurz auf Position 2 in der Klasse zurück, eroberten dann aber mit beherzter Fahrt die Führung zurück und gaben sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Dabei galt es mit „sicherer Attacke“ ständig zu puschen, um vorn zu bleiben, andererseits aber nur genau so schnell zu fahren, wie unbedingt nötig, da die teilweise doch sehr welligen Passagen das Material stark belasteten und wir unbedingt ins Ziel kommen wollten. Als wir dann auf WP7 *Pößneck I* sogar eine 13. Gesamtzeit inmitten des schnellen DRM-Feldes erzielten, mahnten die Team-Mitglieder zu etwas vorsichtigerer Gangart.

Von nun an galt es, den Vorsprung zu halten und speziell auf der welligen WP *Bankschenke* und verregneten WP *Pößneck II* etwas Risiko rauszunehmen und das Auto sicher ins Ziel zu bringen. Das Fahrzeug lief nach dem Antriebswellentausch im Shakedown während der ganzen Rallye wie ein Uhrwerk und so gelang es uns, dieses gute Ergebnis einzufahren.

Mit dem Klassensieg konnten wir wichtige Punkte für die Thüringer Rallyemeisterschaft sammeln und unsere Führung leicht ausbauen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Team-Mitgliedern, Unterstützern und Sponsoren bedanken, ohne welche die bisher konstant guten Saisonergebnisse nicht möglich gewesen wären. Rallyesport ist Team-Sport. Der Fahrer kann das Auto nur fahren. Doch ohne einen guten Co-Piloten und die vielen helfenden Hände aller, wäre das alles nicht möglich gewesen. DANKE FÜR ALLES!

Allerdings ist nichts so vergänglich, wie die Erfolge von gestern: Denn nun heißt es, das Auto für die nächste Herausforderung zu präparieren: Ende August steht in Wedemark eine sehr raue Schotterrallye auf dem Plan.

Beitragsbild: Simon Stäudten

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Thüringen Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

Herzlich Willkommen

… bei IFM-Motorsport.

Unser Teamname nimmt Bezug auf die Marke „Ihr-Finanzfachmann.de“. Dem Beruf des Eigners und der Werbefolierung des Fahrzeuges.

Was durch seit jeher vorhandene Leidenschaft für den Motorsport Anfang 2015 mit einem „wir probieren es mal“ begann, hat sich inzwischen zu einem recht umfangreich und intensiv betriebenem Sport entwickelt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Euch stets aktuelle News und Hintergründe über unser Rallye-Engagement präsentieren.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern und würden uns freuen, wenn Ihr ab sofort regelmäßig vorbei schaut. Es gibt sicher immer was Neues und Interessantes zu entdecken.

Die Seite befindet sich allerdings noch in der Entwicklung. Bitte seht es uns also nach, wenn es hier und da noch nicht perfekt „rund läuft“.

Mit sportlichem Gruß

Nick Heilborn & Team

46. Osterburgrallye 17.06.2017

Zur diesjährigen Osterburgrallye lieferten wir uns einen tollen Kampf mit dem härtesten Gegner, auf den wir seit langem getroffen sind.

Im Ziel lagen wir in reiner Fahrzeit gemessen zunächst mit 14 Sekunden Vorsprung auf Platz 1 in unserer Klasse. Allerdings bekamen wir für das Berühren eines Bakenfußes in einer Schikane auf der zweiten Wertungsprüfung 30 Strafsekunden aufgebrummt, was uns dann auf den 2. Platz zurückfallen ließ.

Die Tatsache, dass der Bakenfuß dort hätte garnicht stehen dürfen, die Schikane nicht regelkonform – sondern knapp 2 Meter (!) zu eng war, sodass fast alle Fahrzeuge nur mit Berührung durch kamen, von denen wiederum nur ein Teil eine Zeitstrafe bekam – all das führte im Nachgang der Rallye noch zu großer Verwunderung und heftigen Diskussionen.

Der Rallyeleiter und der Automobilsportkoordinator des DMSB kamen einige Tage später zu dem Schluss, dass die Zeitstrafen zu entfernen sind und das Ergebnis zu korrigieren ist. Der Sportkommissar allerdings nicht. Ohne Begründung lehnte er dies ab.

Auch wenn ein 2. Platz natürlich ebenfalls ein gutes Ergebnis ist, so ist es doch schade wenn man weiß, dass es eigentlich der 1. gewesen wäre. Zumal uns diese Benachteiligung nun gleichzeitig auch die Führung in der eng umkämpften Thüringer Meisterschaft kostete.

Auch wenn die Osterburg-Rallye 2017 also aus sportlicher Sicht fragwürdig war, so war es ansonsten eine sehr gut organisierte Veranstaltung, mit schönen WPs und guter Stimmung. Dafür bedanken wir uns bei allen Verantwortlichen und deren Helfern.

AvD Sachsen-Rallye 2017 – DRM

1. in der Klasse, 3. in der Division, 22. im Gesamtklassement – aber nur bis 4 km vor Schluss…

Gute Zeiten – schlechte Zeiten. So kann man es nennen, wenn man ein absolut problemloses und erfolgversprechendes Rallye-Wochenende erlebt und dann an seinem eigenen Geburtstag kurz vor dem Ziel mit defekter Radaufhängung liegen bleibt.

Doch der Reihe nach.

Auf die diesjährige Sachsen-Rallye freuten wir uns ganz besonders: Anspruchsvolle und vor allem lange Wertungsprüfungen, welche im Hellen und Dunkeln zu befahren waren, dazu ein recht kurzweiliger und von vielen Zuschauern gesäumter Rundkurs durch die Zwickauer Innenstadt, sowie ein absolut hochklassiges Starterfeld. Erste Bundesliga im Rallyesport eben!

Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir nicht nur motorisch, sondern diesmal auch in Sachen Reifen aufgerüstet: Erstmals überhaupt gingen wir mit reinrassigen WM-Reifen von Michelin an den Start. Beides zusammen führte beim Fahrer dazu, dass der nun erst einmal völlig neue Synapsen in Bezug auf bisherige Denkmodelle über Bremspunkte und Kurvengeschwindigkeiten im Kopf bilden musste und beim Copiloten Benny dazu, dass er das Gebetbuch nun noch schneller vorlesen musste.

Dies alles funktionierte aber überraschend gut und schnell stellte sich ein flüssiger Rhythmus ein. So konnten wir unsere Zeiten von WP zu WP immer weiter verbessern und im Feld nach vorn fahren. Das Auto war durch das Einsatzteam von Hampl Motors bestens vorbereitet und lief wie ein Uhrwerk. Bis hierhin also ein perfektes Rallye-Wochenende!

Nach 11 von 12 zu fahrenden Wertungsprüfungen stand also nun nur noch einmal die WP Kirchberg an. 22 anspruchsvoller Kilometer sollten uns noch von der Zielankunft und einem Pokal als Geburtstagsgeschenk trennen. Doch bei Kilometer 18 brach plötzlich in einer leichten Rechtskurve  ohne Vorwarnung die linke Vorderradaufhängung, wodurch das Auto schlagartig unlenkbar wurde:

Materialermüdung im Querlenkermittelgelenk
Materialermüdung im Querlenkermittelgelenk
Nur noch wenige Kurven trennten uns vom Ziel
Nur noch wenige Kurven trennten uns vom Ziel

Die anschließende beinahe-Kollision mit einem Baum konnten wir geradeso noch vermeiden und rutschten zum Glück nur in eine Wiese. Ein kurzer Versuch, doch noch irgendwie langsam ins Ziel weiter zu fahren, endete 200 Meter später dann endgültig mit komplett eingeklapptem Vorderrad. Schluss, aus vorbei! Und das nachdem nun das Ziel in 4 Kilometern Entfernung bereits fast in Sichtweite lag.

Eine sehr harte Situation, muss man zugeben. Aber es hätte schlimmer kommen können: Nicht nur in Sachen Schaden am Fahrzeug, sondern auch was den Ort betrifft: Statt einsam irgendwo im Niemandsland sächsischer Wälder auf den Abschleppdienst warten zu müssen, strandeten wir „zum Glück“ genau am Rande einer Ortschaft. Da waren Zuschauer, welche uns in dieser schweren Stunde mit Bier aus ihrem eigenen Kühlschrank versorgten, Selfies mit uns machten und Aussagen wie „Wow, klasse, ein richtiges Rallye-Auto auf meinem Feld!“ verkündeten… Wir befanden uns also in einem Umfeld bester Stimmung und ließen uns von so viel Zuspruch natürlich auch etwas aufmuntern. Die Szenerie führte uns zudem vor Augen, wie viel Begeisterung der Rallyesport in großen Teilen der Bevölkerung auslöst!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge reisten wir also aus Zwickau ab. Ohne Ergebnis und ohne Meisterschaftspunkte. Aber mit jeder Menge positiver Erinnerungen an eine rundum gelungene und spektakuläre Veranstaltung und an ein Wochenende voller Fahrfreude. Die Sachsen-Rallye war trotz des sehr bitteren Ausgangs ein Highlight für uns, aber die nächste schöne Veranstaltung folgt schon sehr bald: Die Osterburgrallye rund um Weida am 17.06.2017.

Hauptbild: Sascha Dörrenbächer

Sachsen-Rallye 2017 Nick Heilborn-Benjamin Melde BMW M3 www.IFM-MOTORSPORT.de

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Heilborn-Melde Sachsen Rallye 2017 BMW M3

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47. ADAC Roland Rallye 22.04.2017

Das war knapp: Auf Schleichfahrt zum Klassensieg.

„Das Material schonen, Erfahrung auf losem Untergrund sammeln und Ankommen“ war die Zielstellung für unseren Start bei der Roland-Rallye 2017.

Zunächst ging diese Strategie auch ganz gut auf, denn auf WP1 noch recht vorsichtig gestartet, steigerten wir uns nach und nach, sodass wir uns nach WP4 bereits auf Rang 7 im Gesamtklassement wiederfanden.

Ein erneutes TopTen-Gesamtergebnis schien also in Reichweite. Nach dem frühen Ausfall des anderen M3-Teams, erbten wir zudem die Klassenführung kampflos und hatten auch schon einen komfortablen Vorsprung auf den Zweitplatzierten aufzuweisen.

Das sollte noch unser Glück sein, denn einige Meter nach dem Start der WP5 verkündete unsere Differenzialaufhängung mit einem lauten Schlag, dass sie soeben den Dienst quittiert hatte. Dieses Streckenstück war in der Tat auch das Gröbste der gesamten Rallye: Sehr scharfkantige Steine und Brocken von der Größe handelsüblicher Blumentöpfe, soweit das Auge reichte. So muss es bei der Rallye Akropolis in Griechenland aussehen, dachten wir uns, während wir direkt auf der Prüfung anhielten und prüften, ob wir mit dem Schaden noch weiter fahren können. Da wir aber gedanklich nun eh schon den Vergleich mit der Weltmeisterschaft gezogen hatten, entschieden wir uns also, nicht etwa aus Rücksicht zum Material aufzugeben, sondern unter lautstarken Mahl- und Schlaggeräuschen einfach weiter zu fahren bis – im schlimmsten Fall- nichts mehr geht.

In langsamer Fahrt beendeten wir also WP5, führten eine kurze Notreparatur durch und machten uns mit unverändert abenteuerlicher Klangkulisse auf den Weg in die Nordhäuser Innenstadt – zur letztem Wertungsprüfung, dem berüchtigten „Gehege“-Rundkurs.

Am Start mit Standgas losgerollt und sofort die Warnblinkanlage eingeschaltet, galt es nun genau so langsam und vorsichtig zu fahren, dass es den Antriebsstrang nicht in Stücke reißt, aber auch so schnell, dass wir maximal 60 Sekunden verlieren. Denn das war unser noch übrig gebliebenes Zeitpolster auf den Zweitplatzierten in unserer Klasse.

Aufgrund des Lärms konnte ich die Ansagen von Copilot Benny nur bergab hören- denn da ließen wir uns immer im Leerlauf rollen- aber auf einem Rundkurs und bei dem Tempo war das ja kein Problem. Seine Zwischenzeit-Ansagen konnte ich zum Glück jedoch verstehen und so gelang es uns tatsächlich, das Auto noch in der notwendigen Zeit ins Ziel zu bringen:

 

Die nach einem ähnlichen Defekt zur Erzgebirgsrallye 2016 konstruierte Diff-Nothaltevorrichtung, hatte also funktioniert und sich bezahlt gemacht. Auch wenn wir von Gesamtrang 7 auf 14 zurückgefallen sind, so konnten wir uns zumindest ins Ziel schleppen und mit dem Klassensieg wichtige Meisterschaftspunkte einfahren.

Dennoch hat uns der Vorfall eindeutig gezeigt, dass der Antriebsstrang eine Schwachstelle im Fahrzeug ist. Hier werden wir uns nun von Grund auf Gedanken machen, wie wir diese in Zukunft beseitigen können. Es bleibt nicht viel Zeit: Denn am 26.-27.05.2017 steht bereits die Sachsen-Rallye im Kalender.

Beitragsbild: Thomas Gorlt

47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3
47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn – Benjamin Melde BMW M3

47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3 47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3 47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3 47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3 47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3 47. Roland Rallye 2017 Nick Heilborn - Benjamin Melde BMW M3

54. ADMV Rallye Erzgebirge 01.04.2017

Klassensieg, bester Hecktriebler und Gesamtrang 10 von 55 Startern!
Bild: Jörg Ullmann

Nachdem wir im Vorjahr schon frühzeitig mit Antriebsdefekt ausgefallen sind, freuten wir uns diesmal aufs Neue auf unsere erste gemeinsame „Erze“. Copilot Benjamin ist hier zwar schon das ein oder andere Mal unterwegs gewesen, für mich aber war alles neu. Allerdings wusste ich, dass die Prüfungen im Erzgebirge wohl zu den anspruchsvollsten überhaupt zählen und das Starterfeld noch dazu aus vielen einheimischen Haudegen bestehen würde. Ein Top Ten-Gesamtergebnis einzufahren sollte unter diesen Umständen eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe werden, aber versuchen wollten wir es natürlich trotzdem.

Doch die erste WP „Oberdorf“ gingen wir gleich etwas zu vorsichtig an, wie die nur 17. Gesamtzeit und ein mäßig gutes, eigenes Fahrgefühl zeigte. WP2 „Rundkurs Grünhain“ lief mit einer 8. Gesamtzeit schon deutlich besser und WP3 „Gelenau“ wollte einfach nur irgendwie überstanden werden: Kilometerlange Plattenwege mit offener Mittelspur und jeder Menge scharfer Kanten, die nur darauf warteten, die Reifen aufzuschlitzen, veranlassten uns hier bewusst dazu, Tempo rauszunehmen und „mit Köpfchen“ zu fahren. Immerhin lagen wir zu diesem Zeitpunkt in der Klasse bereits 54 Sekunden vorn und wollten unser Ergebnis nicht durch einen Reifenschaden riskieren. Ergebnis: 13. WP-Zeit gesamt.

Auf Gesamtrang 11 und Platz 1 in der Klasse liegend, erreichten wir so das Regrouping zur Halbzeitpause. Der Wettergott meinte es an diesem Tage gut und verschob die für die Nachmittagsschleife eigentlich angekündigten Regenschauer kurzerhand auf die späten Abendstunden, sodass wir direkt mit Trockenreifen wieder zum zweiten Umlauf aufbrechen konnten.

In „Oberdorf II“ konnten wir uns diesmal zwar direkt um 12 Sekunden verbessern, aber rundum zufrieden war ich mit meiner Fahrt dennoch nicht. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass wir nicht gerade im Cruising-Modus unterwegs waren – wie ein Gartenzaun auch schmerzlich erfahren musste, welcher im Schwenkbereich unseres Hecks stande- reichte es dennoch nur für die Gesamt 11. Zeit.

In „Grünhain II“ sollte es aber gleich zur Gesamt 6. und in „Gelenau II“ -wieder taktisch vorsichtig fahrend- zur Gesamt 10. Zeit reichen. Schlussendlich beendeten wir unsere erste Erze mit einem Klassensieg und dann doch noch auf Gesamtrang 10. Ziel also erreicht!

Nachdem wir im Vorjahr bei den ersten beiden Rallyes der Saison etwas Pech hatten, stehen im Jahr 2017 nun nach zwei Starts direkt 2 Klassensiege zu buche. Im DMSB Rallye-Cup und der Thüringer Meisterschaft liegen wir dadurch aktuell auf Platz 1 der Tabelle und in den ADMV-Meisterschaften auf Platz 2 und 3. Ein guter Start in die Saison, mit dem wir sehr zufrieden sein können.

Nun gilt es dranzubleiben, Fahrstil und Fahrzeug weiter zu verbessern und am 22.04. mit der Roland Rallye in Nordhausen unseren ersten Lauf im Schottercup 2017 unter die Räder zu nehmen.